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Wir veröffentlichen Pressestimmen zu den Veranstaltungen der Reihe Musik am 13. mit freundlicher Genehmigung der genannten Medien.

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Feinstes am 13.


Stuttgarter Nachrichten | Armin Friedl

Zum Saisonabschluss stellte die Reihe „Musik am 13.“ in der Stadtkirche Bad Cannstatt am Samstag sechs Komponisten aus Südkorea vor. Dabei trat das südkoreanische Ensemble Eclat in wechselnden Formationen auf. Alle sechs Komponisten sind zwischen 1960 und 1970 geboren und haben auch in Deutschland schon Erfahrungen gesammelt.

Am deutlichsten zu hören war dies bei der Mathias Spahlinger-Schülerin Hyun Kyung Lim in „Gi Dae II“: Hier hörte man das für Spahlinger typische ausdifferenzierte Zupfen von Streichinstrumenten, das von Gleittönen und monothematischen Klangkolossen abgelöst wurde. Jin Soo Kim, der Leiter des Ensembles Eclat, entwickelte in „The old rugged cross“ eine Klangsprache, die an Messiaen erinnert und mit der er raffiniert vertraute Muster von Spannungsmusik für Kriminalfilme umsetzt. Jörg-Hannes Hahn, der künstlerische Leiter der Musikreihe, konnte hier die Extreme der Orgel in der Stadtkirche demonstrieren.

 „Nabilrera“(„Wie ein Schmetterling“) von Gyu-Bong Yi stellt Wandlungsprozesse vor. In Yeon Su Kims „things“ ziehen eher kleine, ausgetüftelte Klanginseln vorüber, von kurzen Pausen durchbrochen. Die Regelmäßigkeit ergibt etwas Organisches, wie ein beständiges Atmen. in „prism“ von Seunghyun Yun nutzte das bestens aufeinander eingespielte Ensemble auch den Kirchenhall gut und spielte gerne auch einmal mal lautmalerisch wie in Chung Hoon Kims „Schneeflocke“.