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Presse

Wir veröffentlichen Pressestimmen zu den Veranstaltungen der Reihe Musik am 13. mit freundlicher Genehmigung der genannten Medien.

Pressekontakt

Ute Harbusch
Tel.: 0157 78949950


15 Mär 2017
Stuttgarter Zeitung Verena Großkreutz

Uraufführung der "Grauen Passion"

Klackende Ratschen, bebendes Donnerblech

Statuarisch, steinfarben, äschern, beklemmend, schicksalhaft - das ist die visuelle Wirkung der zwölf Altarbilder, in denen der Nürnberger Hans Holbein d. Ä. um 1500 den Leidensweg Christi malerisch eingefroren hat: ein Meisterwerk aus dem süddeutschen Herbst des Mittelalters, das heute wegen seiner Farbgebung „Graue Passion“ genannt wird. Sie wurde 2003 von der Stuttgarter Staatsgalerie erworben und dann aufwendig restauriert.

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15 Mär 2017
Stuttgarter Nachrichten Verena Großkreutz

Oratorium nach Holbein

Klaus Sebastian Drehers "Graue Passion" in Cannstatt uraufgeführt

Statuarisch, steinfarben, beklemmend wirken die zwölf Altarbilder, auf denen Hans Holbein der Ältere um 1500 den Leidensweg Christi, vom Judaskuss bis zur Auferstehung, malerisch eingefroren hat. Das Meisterwerk aus dem süddeutschen Herbst des Mittelalters, das die Stuttgarter Staatsgalerie 2003 erworben hat, wird wegen seiner Farbgebung „Graue Passion“ genannt. Und diese inspirierte den Stuttgarter Komponisten Klaus Sebastian Dreher zu einem Oratorium, das jetzt in der Stadtkirche Bad Cannstatt unter der Leitung von Jörg-Hannes Hahn in der Reihe „Musik am 13.“ uraufgeführt wurde. Als Libretto dienten Dreher Fragmente eines mittelhochdeutschen Passionstextes in alemannisch-schwäbischem Dialekt.

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15 Feb 2017
Esslinger Zeitung Verena Großkreutz

"Musik am 13." in Cannstatt

Stuttgart - Das hat Heinrich Schütz in seiner Magnificat-Vertonung formidabel komponiert: Dieses „er zerstreuet, die hoffärtig sind“. „Zerstreuet“ wird ein paar Mal schnell hintereinander wiederholt, und der Kammerchor Cantus Stuttgart lässt es immer leiser werden, so dass das Wort langsam verschwindet. Es gibt viele solcher bildlicher Stellen im „Schwanengesang“, dem Opus ultimum des greisen Dresdner Hofkapellmeisters, der 1672 verstarb. Im Zentrum des „Schwanengesangs“ steht die Vertonung des 119. Psalms in elf Motetten.

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15 Feb 2017
Stuttgarter Zeitung Verena Großkreutz

Der Psalm entfaltet sich hell und farbig

Der Kammerchor Cantus mit dem „Schwanengesang“ von Schütz

Stuttgart - Das hat Heinrich Schütz in seiner Magnificat-Vertonung formidabel komponiert: Dieses „er zerstreuet, die hoffärtig sind“. „Zerstreuet“ wird ein paar Mal schnell hintereinander wiederholt, und der Kammerchor Cantus Stuttgart lässt es immer leiser werden, so dass das Wort langsam verschwindet. Es gibt viele solcher bildlicher Stellen im „Schwanengesang“, dem Opus ultimum des greisen Dresdner Hofkapellmeisters, der 1672 verstarb. Im Zentrum des „Schwanengesangs“ steht die Vertonung des 119. Psalms in elf Motetten.

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15 Nov 2016
Esslinger Zeitung Dietholf Zerweck

Von Tod und Leben

Beethovens "Missa solemnis" und die "Funeral Sentences" von Gérard Pape bei "Musik am 13."

Das Novemberkonzert der Cannstatter Reihe „Musik am 13.“ fiel auf ein besonderes Datum: Vor einem Jahr, am 13. November 2015, war es in Paris zu jener Serie von islamistischen Terroranschlägen gekommen, die 130 Todesopfer und mehr als 300 Verletzte forderten. So war das Konzert in der Cannstatter Lutherkirche dem Gedenken an die Attentate gewidmet, und Jörg-Hannes Hahn stellte ein Werk des in Paris lebenden Komponisten Gérard Pape in die Mitte von Ludwig van Beethovens „Missa solemnis“. Ein Experiment als Wagnis, welches von den Zuhörern mit großer Zustimmung aufgenommen wurde: Der ganze Mittelgang der Kirche war von einem Dutzend Percussion-Instrumenten erfüllt, die bei Papes „Funeral Sentences“ für Sopran, Mezzosopran und Schlagzeug in Aktion traten.

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15 Nov 2016
Stuttgarter Nachrichten Markus Dippold

Beethoven in Cannstatt

Ludwig van Beethoven hat seiner „Missa solemnis“ einen zentralen Gedanken eingeschrieben, die „Bitte um inneren und äußeren Frieden“. Diesen Appell stellt Jörg-Hannes Hahn an den Anfang seiner Aufführung mit dem Bachchor Stuttgart und der Württembergischen Philharmonie Reutlingen am Sonntag in der Cannstatter Lutherkirche. Doch leicht macht es der Komponist nicht, dieser Bitte auch akustisch Raum zu gewähren, denn oft werden Klangmassen bewegt in dieser ausufernden, jeden liturgischen Rahmen sprengenden Mess- Vertonung. In der halligen Akustik der Lutherkirche muss der Bachchor alle Kräfte mobilisieren, um sich gegen das eher kraftvoll agierende Orchester durchsetzen zu können.

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30 Aug 2016
Stuttgarter Nachrichten Susanne Benda

Die Hände zum Himmel

Zwei sommerliche Stuttgarter Konzertreihen locken das Publikum in Kirchen – mit sehr unterschiedlichen Künstlern, Räumen und Instrumenten. Ein Besuch bei Kay Johannsen in der Stiftskirche und bei Bernadetta Sunavska-Schlichting in der Stadtkirche Bad Cann

Hat da ein Gott seine Hand im Spiel? Die Musik kommt aus dem Himmel. Vielleicht auch von der Seite, von irgendwoher, man kann sie nicht orten. Dass die Orgel als Königin der Instrumente gilt, hat nicht nur mit ihrer dynamischen Kraft und mit der Fülle ihrer Klangfarben, also: Ausdrucksmöglichkeiten, zu tun, sondern womöglich auch mit ihrer Positionierung im Kirchenraum. Der Organist sitzt über den Bänken, hinten auf der Empore; man sieht ihn erst am Ende, wenn er sich oben verbeugt: ein kleiner Mensch nach großer Musik.

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30 Aug 2016
Stuttgarter Zeitung Susanne Benda

Kleiner Mensch, große Musik

Bei den „Orgelsommer“-Konzertreihen in der Stuttgarter Stiftskirche und in der Stadtkirche Bad Cannstatt haben Kay Johannsen und Bernadetta Sunavska-Schlichting gespielt.

Hat da ein Gott seine Hand im Spiel? Die Musik kommt aus dem Himmel. Vielleicht auch von der Seite, von irgendwoher, man kann sie nicht orten. Dass die Orgel als Königin der Instrumente gilt, hat nicht nur mit ihrer dynamischen Kraft und mit der Fülle ihrer Klangfarben, also: Ausdrucksmöglichkeiten, zu tun, sondern womöglich auch mit ihrer Positionierung im Kirchenraum. Der Organist sitzt über den Bänken, hinten auf der Empore; man sieht ihn erst am Ende, wenn er sich oben verbeugt: ein kleiner Mensch nach großer Musik.

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15 Jul 2016
Stuttgarter Zeitung Verena Großkreutz

Die Wunden des Jahrhunderts

Bei "Musik am 13." ist Peter Ruzicka portraitiert worden

Als Paul Celan 1970 in den Freitod sprang, war Peter Ruzicka 22 Jahre alt. Ruzicka hatte den Dichter kurz zuvor in Paris besucht. Eine irritierende Begegnung: „Ein wortarmes Gespräch“, sagt der Komponist heute. Die Todesnachricht habe ihm den Boden unter den Füßen weggerissen. Ruzicka war zu Gast im Gesprächskonzert zu seinen Ehren, im 13. Komponistenporträt der Reihe „Musik am 13.“ in der Cannstatter Stadtkirche. 

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15 Jul 2016
Esslinger Zeitung Verena Großkreutz

Atonal, aber emotional

Der Komponist und frühere Salzburger Festspielchef Peter Ruzicka in der Reihe Musik am 13.

22 Jahre alt war Peter Ruzicka, als Paul Celan vermutlich am 20. April 1970 in die Seine, in den Freitod sprang. Ruzicka hatte den Dichter ein paar Wochen zuvor in Paris besucht. Eine irritierende Begegnung: „Ein wortarmes Gespräch“, sagt Ruzicka heute. Die Todesnachricht habe ihm den Boden unter den Füßen weggerissen. Ein Blick in den Abgrund. Peter Ruzicka, Komponist und von 2002 bis 2006 Leiter der Salzburger Festspiele, war jetzt zu Gast im 13. Komponistenporträt der Cannstatter Konzertreihe Musik am 13. Moderator des Gesprächskonzerts zu Ruzickas Ehren in der Cannstatter Stadtkirche war Björn Gottstein, Leiter der Donaueschinger Musiktage.

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