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Presse

Wir veröffentlichen Pressestimmen zu den Veranstaltungen der Reihe Musik am 13. mit freundlicher Genehmigung der genannten Medien.

Pressekontakt

KMD Prof. Jörg-Hannes Hahn
Tel.: 0711/549973-75


15 Mär 2016
Esslinger Zeitung Rainer Kellmayer

Das Joch wird weichen

Michael Volle, Cantus Stuttgart und Concentus Stuttgart bei „Musik am 13.“

Stuttgart – Es ist kein leichtes Unterfangen, eine Konzertreihe mit programmatischer Vielfalt und künstlerischem Anspruch über Jahrzehnte auf gleichbleibend hohem Niveau zu halten. Jörg-Hannes Hahn gelingt dies seit 20 Jahren mit den facettenreichen Konzerten der "Musik am 13.“. Während oft die Neue Musik einen Schwerpunkt dieser Reihe in Stuttgart-Bad Cannstatt bildet, erklangen im März-Konzert in der Cannstatter Stadtkirche ausschließlich Kantaten von Johann Sebastian Bach.

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16 Feb 2016
Stuttgarter Nachrichten Verena Großkreutz

Bis ins Detail ausdrucksvoll

„Musik am 13.“ mit Heinrich Ignaz Franz Bibers „Rosenkranzsonaten“

Heinrich Ignaz Franz Bibers „Rosenkranzsonaten“ besitzen zwar auch meditative Züge und beziehen sich inhaltlich und formal auf das katholische Rosenkranzgebet. Andererseits aber sind die 15 Werke für Violine solo und Continuo-Gruppe nicht nur spieltechnisch viel zu spektakulär, als dass man während ihres Erklingens noch in der Lage wäre, sich in die vielen Vaterunser und Ave-Marias der Gebetskette zu vertiefen.

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15 Feb 2016
Esslinger Zeitung Verena Großkreutz

Provokante Botschaft

„Musik am 13.“ mit Heinrich Ignaz Franz Bibers „Rosenkranzsonaten“ in der Cannstatter Stadtkirche

Stuttgart – Sind sie tatsächlich in den 1680er-Jahren zur geistlichen Erbauung in Salzburger Rosenkranz-Andachten erklungen? Kaum vorstellbar. Heinrich Ignaz Franz Bibers 15 Mysterien-Sonaten für Violine solo und Continuogruppe, auch „Rosenkranzsonaten“ genannt, besitzen zwar auch meditative Züge und beziehen sich inhaltlich und formal auf das katholische Rosenkranzgebet. Andererseits aber sind sie nicht nur spieltechnisch viel zu spektakulär, als dass man während ihres Erklingens noch in der Lage wäre, sich in die vielen Vaterunsers und Ave Marias der Gebetskette zu versenken.

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15 Jan 2016
Stuttgarter Nachrichten Susanne Benda

Der Reiz des Wider­stands

Klassik I: Wie Jörg-Hannes Hahn 20 Jahre „Musik am 13.“ feierte

Stuttgart. Was für ein aus­ge­fallenes, skurriles Pro­gramm! Passender hätte Jörg-Han­nes Hahn die Musikstücke nicht auswählen können, mit denen er am Mittwochabend in der Stadtkirche Bad Cannstatt sein 20-Jahr-Jubiläum als künstlerischer Leiter der Reihe „Musik am 13.“ feierte.

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15 Jan 2016
Esslinger Zeitung Dietholf Zerweck

Kammermusikalische Überraschungen

Max Reger im Jubiläumskonzert von „Musik am 13.“ in der Stadtkirche Bad Cannstatt

Stuttgart -Seit nunmehr 20 Jahren konzipiert und veranstaltet Jörg-Hannes Hahn die Bad Cannstatter Reihe „Musik am 13.“ Genau an diesem Datum finden die Konzerte in der Regel jeden Monat während der Saison in der gotischen Stadtkirche oder in der Lutherkirche statt, und außer mit den von ihm geleiteten Ensembles des Bachchors und Cantus Stuttgart bietet der Kirchenmusikdirektor und Kirchenkreiskantor auch interessante und abwechslungsreiche Programme zwischen Tradition und Gegenwart. „Die Besucher anregen, genauer hinzuhören und sich manchmal richtig anzustrengen“, ist Hahns Bestreben, damit sie „ein Gefühl, einen Gedanken oder eine Stimmung von bleibender Wirkung mit nach Hause nehmen.“

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25 Nov 2015
Esslinger Zeitung Rainer Kellmayer

Auf nobler Tonspur

Brahms-Requiem (II): Jörg-Hannes Hahn dirigiert die Aufführung in der Cannstatter Lutherkirche

Stuttgart - Wolfgang Rihm möchte mit seiner 2002 entstandenen Komposition „Das Lesen der Schrift“ das „Deutsche Requiem“ von Brahms beantworten und befragen, neu ausleuchten und in die Gegenwart transformieren. Ein mutiges Unterfangen angesichts eines Meisterwerks, über das der Wiener Kritiker Eduard Hanslick nach der Uraufführung 1868 schrieb: „Seit Bachs h-Moll-Messe und Beethovens Missa solemnis ist nichts geschrieben worden, was auf diesem Gebiete sich neben Brahms‘ ,Deutsches Requiem‘ zu stellen vermag“.

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16 Nov 2015
Stuttgarter Nachrichten Verena Großkreutz

Vom Ende des Schönen

„Musik am 13.“ mit Elektronischem von Nono und Stockhausen

Eine kaum beschreibbare Musik ist das: blecherne Lärmballungen, die sich in großen Wellen entladen, hohe, gequälte Stimmen, deren Weinen, Schreien und geisterhaftes Heulen sich mit geräuschhaften oder als Orchesterstimmen identifizierbaren Klängen mischen, quietschende, schrille Töne, wie von einem bremsenden Zug: Luigi Nonos elektronisches Stück „Erinnere dich, was sie dir in Auschwitz angetan haben“ von 1966 wird nie konkret, führt aber die Assoziationen stringent ins Grauen der nationalsozialistischen Vernichtungslager.

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16 Nov 2015
Esslinger Zeitung Verena Großkreutz

Wider das Vergessen

Zwei Klassiker der elektronischen Musik und Motetten von Anton Bruckner in der Cannstatter Reihe „Musik am 13.“

Stuttgart - Eine kaum beschreibbare Musik ist das: blecherne Lärmballungen, die sich in großen Wellen entladen, hohe, gequälte Stimmen, deren Weinen, Schreien und geisterhaftes Heulen sich mit geräuschhaften oder als Orchesterparts identifizierbaren Klängen mischen, quietschende, schrille Töne, wie von einem bremsenden Zug. Luigi Nonos elektronisches Stück „Erinnere dich, was sie dir in Auschwitz angetan haben“ von 1966 wird nie konkret, aber führt die Assoziationen stringent ins Grauen der nationalsozialistischen Vernichtungslager. Das Stück für Magnetband ist ein Klassiker der elektronischen Musik, aber man hört es fast nie. Es ist daher beeindruckend, dass es in der feinen Cannstatter Konzertreihe „Musik am 13.“ zu hören war, wo gerne Experimente gewagt werden.

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27 Okt 2015
Esslinger Zeitung Verena Großkreutz

Toshio Hosokawa bei „Musik am 13.“

Stuttgart - Töne, die aus dem Nichts kommen und am Ende dorthin entschwinden, aufblühende und zerfallende Klänge, expressive Kulminationen, die schnell wieder im atmenden Grundpuls der Kompositionen Beschwichtigung erfahren: kein Wunder, dass Toshio Hosokawa, bedeutender japanischer Komponist der Gegenwart, in seinen konzerteinführenden Worten bildliche Entsprechungen für seine Werke findet. Wie in einem „Feuerwerk“ gingen die Motive im Klavierstück „Punkt und Linie“ auf. Von Tönen als Pinselstrichen spricht er, von Kalligraphien. Ein Ton sei ein Leben, eine ganze Landschaft, und nicht nur Teil eines großen Ganzen. Er entwickele ein stärkeres Eigenleben als in der europäischen Musik.

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26 Okt 2015
Stuttgarter Nachrichten Verena Großkreutz

Töne wie Pinselstriche

Der Japaner Toshio Hosokawa war zu Gast bei 'Musik am 13.'

Töne, die aus dem Nichts kommen und dorthin entschwinden, aufblühende und zerfallende Klänge, expressive Kulminationen, die schnell wieder im atmenden Grundpuls der Kompositionen Beschwichtigung erfahren - kein Wunder, dass Toshio Hosokawa, bedeutender japanischer Komponist, in seinen konzerteinführenden Worten bildliche Entsprechungen für seine Werke findet: Von Tönen als Pinselstrichen spricht er, von Kalligrafien. Ein Ton sei eine ganze Landschaft, nicht nur Teil eines großen Ganzen.

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