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Das macht mir Spaß


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Zwei Chorsänger sprechen über die Uraufführung von Otfried Büsings „Garten Eden“

Der Bachchor in Aktion, Foto: Rüdiger Schestag

Zur Uraufführung von Otfried Büsings „Garten Eden“ hat Herbert Löthe zwei Sänger des Bachchors zu ihrem Befinden bei den Proben und ihren Gedanken zu den Anforderungen des Stücks befragt. Die Altistin Annette Spreer und der Bassist Günter Zerweck standen ihm Rede und Antwort.

Herbert Löthe: Die Proben sind im Endstadium.  Was haben Sie für einen Eindruck von der Kompositionsweise des Stücks?

Annette Spreer: Ehrlich gesagt habe ich sie nicht durchschaut und bin auf die Proben mit dem zweiten Chor und den Instrumenten gespannt. Für die Gestaltung ist der Chorleiter zuständig, da sind wir ganz offen. Jedenfalls ist es eine lehrreiche Erfahrung und ein gutes Training.

Herbert Löthe: Hatten Sie Assoziationen zu Haydns „Schöpfung“, die der Bachchor ja schon mehrfach gesungen hat?

Annette Spreer: Nein, „Die Schöpfung“ von Haydn kam mir nie in den Sinn.

Günter Zerweck: Bei Büsing wird nur eine Episode der Schöpfung thematisiert, nämlich die Erschaffung der Menschen und der Sündenfall und es mündet dann in ein Vaterunser mit seinen verschiedenen Teilen, darunter der Bitte um Vergebung der Sünden. So ist außerdem eine Verbindung von Altem und Neuem Testament hergestellt.

Herbert Löthe:  Haben Sie das Projekt als Pflichtübung oder als Herausforderung erlebt?

Annette Spreer: Eine Uraufführung ist immer eine Herausforderung und daher etwas Besonderes.

Günter Zerweck: Ich finde, das Werk ist eine gute Abwechslung. Als Uraufführung fordert es mich. Ich lerne mal wieder, mich auf Intervalle zu konzentrieren, die ich treffen muss. Das Stück ist aber nicht übermäßig schwierig. Es ist konventionell notiert und nicht atonal.  

Herbert Löthe:  Würden Sie noch ein weiteres Werk von Büsing zur Uraufführung bringen?

Annette Spreer: Na klar, das macht mir Spaß.

 

Die Uraufführung von Otfried Büsings „Garten Eden“ findet am 13. Juli um 20 Uhr in der Lutherkirche Bad Cannstatt statt. Der Eintritt ist frei.

                                                                                             


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