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Presse

Wir veröffentlichen Pressestimmen zu den Veranstaltungen der Reihe Musik am 13. mit freundlicher Genehmigung der genannten Medien.

Pressekontakt

Ute Harbusch
Tel.: 0157 78949950


03 Apr 2018
Stuttgarter Nachrichten Verena Großkreutz

Karfreitag mit hundert Prozent Bach

Jörg-Hannes Hahn hat in Cannstatt die „Markuspassion“ aufgeführt

„Kreuzige ihn, Kreuzige ihn!“, schallt in dieser neuen Version – nicht weniger spektakulär als in Bachs populären Passionen – durch die proppenvolle Cannstatter Lutherkirche. Zumal sich der Bachchor Stuttgart in der Leitung Jörg-Hannes Hahns am Karfreitag mächtig ins Zeug gelegt hat, um den dramatischen Gipfelpunkten der Bach’schen „Markuspassion“ Schärfe zu verleihen. Eigentlich ist sie ja nur im Libretto von Picander überliefert. Aber Bearbeitungen, die das Werk für die Nachwelt retten wollen, gibt es etliche.

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03 Apr 2018
Esslinger Zeitung Verena Großkreutz

Auf der Suche nach dem verlorenen Werk

Jörg-Hannes Hahn dirigiert eine Rekonstruktion von Bachs Markuspassion in der Cannstatter Reihe "Musik am 13."

In der Passionszeit ist Johann Sebastian Bachs Musik Garantin für volle Kirchen. Aber um Abwechslung in die Endlosschleife seiner beiden bekannten Passionen nach Johannes und Matthäus zu bringen, gibt es eine Alternative: Seine Markuspassion. Sie ist zwar nur als Libretto überliefert. Aber Rekonstruktionen der Musik, die teilweise in anderen Werken Bachs überlebte, gibt es etliche – mit eigenenkompositorischen Ergänzungen oder ausschließlich mit Bach-Arrangements. Die neueste Version nahm sich Jörg-Hannes Hahn in seiner Reihe „Musik am 13.“ vor. Und die bietet Turba-Chöre vom Feinsten: „Kreuzige ihn, kreuzige ihn“ schallte es nicht weniger spektakulär als in Bachs anderen Passionen durch die proppenvolle Cannstatter Lutherkirche. Zumal sich der Bachchor Stuttgart in der Leitung Hahns mächtig ins Zeug legt, um den dramatischen Gipfelpunkten genügend Schärfe zu verleihen.

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16 Jan 2018
Esslinger Zeitung Verena Großkreutz

Barocke Power

Georg Philipp Telemanns Oeuvre besitzt riesige Ausmaße und bedient sämtliche im Barock gängige Gattungen. Er gehört zu den produktivsten und seinerzeit berühmtesten Meistern der Musikgeschichte. Was in unserem Konzertleben leider längere Zeit in Vergessenheit geraten war, hatten sich doch die ästhetischen Beurteilungskriterien zu seinen Ungunsten gewandelt. Zeiten ändern sich. Und so gab es in der Konzertreihe „Musik am 13.“ am Wochenende in der Stadtkirche Bad Cannstatt gleich mehrere Solo-Kantaten des barocken Vielschreibers zu hören.

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21 Nov 2017
Stuttgarter Zeitung Susanne Benda

Kein Grund zum Weinen

Bei „Musik am 13.“ bringt Jörg-Hannes Hahn Mozart und Bernd Alois Zimmermann zusammen

Stuttgart. Es ist Totensonntag, und der Tod ist nah. Nach Bernd Alois Zimmermanns „Stille und Umkehr“ wird bei „Musik am 13.“ in der Lutherkirche Mozarts Requiem erklingen, und Zimmermanns letztes Orchesterwerk selbst ist dunkel, verzweifelt. Da ist ein Ton, der bleibt, da sind kleine Bewegungen, die ihn umspielen, da klingt von ferne ein müder Blues herein; Da ist Stillstand, gefrorene Zeit. Die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz spielt den Zehnminüter unter der Leitung von Jörg-Hannes Hahn konzentriert – auch wenn nebenbei noch Besucher in der vollen Kirche ihre Plätze suchen.

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21 Nov 2017
Esslinger Zeitung Verena Großkreutz

Mozart mit modernem Kontrast

Da ist es wieder: Das berühmte Streicher-Seufzen, mit dem das Lacrimosa des Mozartrequiems beginnt. Aber schon nach der ersten großen Steigerung, die Kirchenkreiskantor Jörg Hannes Hahn und sein Bachchor mit dramatischer Power gestalten, ist dieser Satz schon nicht mehr Mozart. Das Requiem gehört dennoch zu seinen populärsten Werken, obwohl es in großen Teilen gar nicht von ihm stammt. Mozarts letztes Werk blieb Fragment, im Autograph bricht das Lacrimosa nach dem achten Takt ab. Witwe Constanze musste, weil sie mit einem Haufen Schulden zurückgeblieben war, den Mozart-Schüler Franz Xaver Süßmayr mit der Fertigstellung beauftragen. 

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16 Sep 2017
Esslinger Zeitung Verena Großkreutz

Satt und grell wie ein Ölgemälde

Ein Porträtkonzert in der Cannstatter Reihe „Musik am 13.“ widmet sich dem französischen Organisten und Komponisten Jean-Pierre Leguay

Finstere, dunkle Akkorde, gleichzeitig klirrende, helle Farben: Diese klangliche Spannweite einer einzigen musikalischen Einheit ist typisch für die Musik von Jean-Pierre Leguay. Der französische Komponist – geboren 1939, Schüler des komponierenden Ornithologen Olivier Messiaen und lange Zeit als Organist in der Pariser Kathedrale Notre Dame tätig – war jetzt zu Gast in der Reihe "Musik am 13." in der sehr gut besuchten Cannstatter Stadtkirche.

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19 Jul 2017
Rems-Zeitung

Ein Sprachrohr der Gegenwärtigkeit

Musikforum Rihm - auch ohne Anwesendheit war der Preisträger präsent

Eine Veranstaltung ohne die Hauptperson - eine herbe Herausforderung für die Verantwortlichen. Dennoch war das EKM-Musikforum besonders gelungen.

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17 Jul 2017
Schwäbischen Post Gise Kayser-Gantner

Tief beeindruckendes Tonerlebnis

Festival europäische Kirchenmusik: Drei Werke des Komponisten Wolfgang Rihm, EKM-Preisträger 2017, sind im Programm vertreten

Es war ein monumentales Konzert, das den Zuhörern viel abverlangte. Dicht an dicht saßen die Gäste, die zum Preisträgerkonzert „Wolfgang Rihm“ im Rahmen des Festival Europäische Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd ins Münster gekommen waren.

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17 Jul 2017
Rems-Zeitung Bernhard Fauser

Die extremen Kontraste schlugen die Hörer in Bann

Bach, Mozart und Rihm mit dem Bachchor Stuttgart und dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim

Vermutlich waren es die extremen Kontraste, mit denen Wolfgang Rihms Kompositionen die Zuhörer in ihren Bann zogen. Großer Beifall jedenfalls der Besucher des Konzerts am Samstag im Heilig-Kreuz-Münster.

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15 Jul 2017
Esslinger Zeitung Verena Großkreutz

Die dunkle Seite der Psyche

Vielfältiges Werk: Komponisten-Porträt von Aribert Reimann bei „Musik am 13.“ in der Cannstatter Stadtkirche

Die Spaltung der eigenen Identität in mehrere Identitäten ist ein Bewusstseinszustand, der erstmals in der Romantik künstlerisch thematisiert wurde. Ein Aspekt, den der Komponist Aribert Reimann in seinen Bearbeitungen von romantischen Klavierliedern für Stimme und Streichquartett klanglich herausgearbeitet hat.

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