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Presse

Wir veröffentlichen Pressestimmen zu den Veranstaltungen der Reihe Musik am 13. mit freundlicher Genehmigung der genannten Medien.

Pressekontakt

KMD Prof. Jörg-Hannes Hahn
Tel.: 0711/549973-75


25 Nov 2015
Esslinger Zeitung Rainer Kellmayer

Auf nobler Tonspur

Brahms-Requiem (II): Jörg-Hannes Hahn dirigiert die Aufführung in der Cannstatter Lutherkirche

Stuttgart - Wolfgang Rihm möchte mit seiner 2002 entstandenen Komposition „Das Lesen der Schrift“ das „Deutsche Requiem“ von Brahms beantworten und befragen, neu ausleuchten und in die Gegenwart transformieren. Ein mutiges Unterfangen angesichts eines Meisterwerks, über das der Wiener Kritiker Eduard Hanslick nach der Uraufführung 1868 schrieb: „Seit Bachs h-Moll-Messe und Beethovens Missa solemnis ist nichts geschrieben worden, was auf diesem Gebiete sich neben Brahms‘ ,Deutsches Requiem‘ zu stellen vermag“.

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16 Nov 2015
Stuttgarter Nachrichten Verena Großkreutz

Vom Ende des Schönen

„Musik am 13.“ mit Elektronischem von Nono und Stockhausen

Eine kaum beschreibbare Musik ist das: blecherne Lärmballungen, die sich in großen Wellen entladen, hohe, gequälte Stimmen, deren Weinen, Schreien und geisterhaftes Heulen sich mit geräuschhaften oder als Orchesterstimmen identifizierbaren Klängen mischen, quietschende, schrille Töne, wie von einem bremsenden Zug: Luigi Nonos elektronisches Stück „Erinnere dich, was sie dir in Auschwitz angetan haben“ von 1966 wird nie konkret, führt aber die Assoziationen stringent ins Grauen der nationalsozialistischen Vernichtungslager.

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16 Nov 2015
Esslinger Zeitung Verena Großkreutz

Wider das Vergessen

Zwei Klassiker der elektronischen Musik und Motetten von Anton Bruckner in der Cannstatter Reihe „Musik am 13.“

Stuttgart - Eine kaum beschreibbare Musik ist das: blecherne Lärmballungen, die sich in großen Wellen entladen, hohe, gequälte Stimmen, deren Weinen, Schreien und geisterhaftes Heulen sich mit geräuschhaften oder als Orchesterparts identifizierbaren Klängen mischen, quietschende, schrille Töne, wie von einem bremsenden Zug. Luigi Nonos elektronisches Stück „Erinnere dich, was sie dir in Auschwitz angetan haben“ von 1966 wird nie konkret, aber führt die Assoziationen stringent ins Grauen der nationalsozialistischen Vernichtungslager. Das Stück für Magnetband ist ein Klassiker der elektronischen Musik, aber man hört es fast nie. Es ist daher beeindruckend, dass es in der feinen Cannstatter Konzertreihe „Musik am 13.“ zu hören war, wo gerne Experimente gewagt werden.

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27 Okt 2015
Esslinger Zeitung Verena Großkreutz

Toshio Hosokawa bei „Musik am 13.“

Stuttgart - Töne, die aus dem Nichts kommen und am Ende dorthin entschwinden, aufblühende und zerfallende Klänge, expressive Kulminationen, die schnell wieder im atmenden Grundpuls der Kompositionen Beschwichtigung erfahren: kein Wunder, dass Toshio Hosokawa, bedeutender japanischer Komponist der Gegenwart, in seinen konzerteinführenden Worten bildliche Entsprechungen für seine Werke findet. Wie in einem „Feuerwerk“ gingen die Motive im Klavierstück „Punkt und Linie“ auf. Von Tönen als Pinselstrichen spricht er, von Kalligraphien. Ein Ton sei ein Leben, eine ganze Landschaft, und nicht nur Teil eines großen Ganzen. Er entwickele ein stärkeres Eigenleben als in der europäischen Musik.

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26 Okt 2015
Stuttgarter Nachrichten Verena Großkreutz

Töne wie Pinselstriche

Der Japaner Toshio Hosokawa war zu Gast bei 'Musik am 13.'

Töne, die aus dem Nichts kommen und dorthin entschwinden, aufblühende und zerfallende Klänge, expressive Kulminationen, die schnell wieder im atmenden Grundpuls der Kompositionen Beschwichtigung erfahren - kein Wunder, dass Toshio Hosokawa, bedeutender japanischer Komponist, in seinen konzerteinführenden Worten bildliche Entsprechungen für seine Werke findet: Von Tönen als Pinselstrichen spricht er, von Kalligrafien. Ein Ton sei eine ganze Landschaft, nicht nur Teil eines großen Ganzen.

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16 Sep 2015
Stuttgarter Nachrichten Verena Großkreutz

Sie hat Brüste, die sind weiß

Das Stuttgarter Ensemble Lala Höhö war zu Gast bei 'Musik am 13.'

Renaissance-Musik lebendig zu vermitteln, das hat sich das Ensemble Lala Höhö auf die Fahne geschrieben. Die Stuttgarter Musiktruppe um den brasilianischen Gambisten Giomar Garcia Sthel hat ihren witzigen Namen einem Werk des Renaissancemeisters Heinrich Isaac abgeguckt, ein rätselhafter Titel, hinter dem Experten arabisch inspirierte Lautmalerei vermuten. Lala Höhö war jetzt in achtköpfiger Besetzung zu Gast in der Cannstatter Konzertreihe 'Musik am 13.'.

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15 Sep 2015
Esslinger Zeitung Dietholf Zerweck

Witz und Klangpracht

Liedkunst der Renaissance in der Reihe „Musik am 13.“

Stuttgart - 1515, im selben Jahr wie der Herzog Christoph von Württemberg, kam der Renaissancemusiker Caspar Othmayr im oberpfälzischen Amberg zur Welt. Ihm, dem heute weithin vergessenen Magister Artium, hat das Stuttgarter Alte-Musik-Ensemble Lala Höhö zum 500. Geburtstag das Saisoneröffnungskonzert der Reihe „Musik am 13.“ in der Cannstatter Stadtkirche gewidmet. Othmayr, der als Chorknabe in der Heidelberger Hofkapelle sang und zum Komponisten ausgebildet wurde, lernte dort in dem berühmten Arzt und Musiker Georg Forster einen Freund fürs Leben kennen.

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25 Aug 2015
Stuttgarter Zeitung Markus Dippold

Überbordender Manierismus

Konzert: Gunther Rost hat beim Orgelsommer in Bad Cannstatt virtuose Werke gespielt.

Leicht hat es sich Gunther Rost nicht gemacht. Der Organist, Professor in Graz, hat mit Maurice Duruflés Suite op. 5 und der Toccata op. 9 von Jean Guillou zwei musikalische Schwergewichte auf das Programm seines Konzerts beim Orgelsommer in der Stadtkirche Bad Cannstatt gesetzt. Beide Werke strotzen nur so vor technischen Höchstschwierigkeiten. Wild schießen die Läufe und Figurationen in den Manualen in alle Richtungen, gewaltig wird das Pedal beansprucht. Die Virtuosität des 40-jährigen Musikers ist beeindruckend, zumal er die überbordende Brillanz dieser Werke mit klanglicher Finesse kombiniert.

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19 Aug 2015
Esslinger Zeitung Sebastian Quint

Metamorphosen

Kurt Levorsen beim sommerlichen Orgelzyklus in Bad Cannstatt

Bad Cannstatt - Im Cannstatter sommerlichen Orgelzyklus heißt es für die Interpreten, Jörg Hannes Hahns programmatische Vorgaben zu erfüllen: Jeder der sechs an die Walcker-Orgel der Stadtkirche geladenen Künstler sollten ein Werk, das auf die Tonfolge B-A-C-H baut, darbieten, alle sollten sie eine Bach‘sche Komposition im Programm haben, und auch Zeitgenössisches sollte nicht fehlen.

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18 Aug 2015
Stuttgarter Nachrichten Thomas Bopp

Dringlich

Orgelsommer: Kurt Levorsen in der Stadtkirche Bad Cannstatt

Bach selbst, aber auch Orgelwerke, die in den Tonbuchstaben B-A-C-H in seinem Namen ihren Ausgangspunkt haben, stellen in diesem Jahr den Kern eines jeden Konzerts des Cannstatter Orgelsommers. Der dänische Organist Kurt Levorsen hat diesen Vorgaben mit dem ­C-­Dur-Präludium BWV 547 und fünf Chorälen aus dem 'Orgelbüchlein' Rechnung getragen, die werkbestimmende B-A-C-H Tonfolge hat er bei Bachs Schüler Johann Ludwig Krebs in dessen Fuge B-Dur Krebs WV 434 gefunden.

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